| | |

Missverständnisse rund um die HUFrehe

Ein Thema, das uns jeden Tag begleitet: Die Hufrehe. So viele Hilferufe von besorgten Pferdebesitzern wie in diesem Jahr hatten wir noch nie und es hört nicht auf. Immer wieder begegnen wir denselben Missverständnissen, die der Rehabilitation der Pferde im Weg stehen oder sogar neuen Reheschüben den Weg ebnen. Mit ein paar dieser Missverständnisse möchten wir aufräumen. Denn in den letzten Jahren hat sich viel in der Forschung zum Thema Hufrehe getan, was manches klarer und manches noch verwirrender macht. Nicht immer kann man alles wissenschaftlich belegen, aber unserer Erfahrung zeigt, dass man in vielen Situationen trotzdem helfen kann und wir möchten auch nochmal ganz klar auf die Prävention hinweisen. Ein grundsätzlich gefährdetes Pferd muss keinen Reheschub erleiden, wenn das Management entsprechend angepasst ist. Und es ist auch nicht normal, dass Pferde regelmäßig Schübe bekommen… Aber jetzt bin ich schon mitten in den Missverständnissen. Manchmal wünschen wir uns auch einen Bullshit-Buzzer mit dem wir alle Ausreden und Missverständnisse abbrechen können. Aber jeder handelt aus seiner besten Option, nach bestem Wissen und Gewissen, jeder gibt was er kann.
Daher möchten wir mit Aufklärung anfangen und werden in den nächsten Tagen einige gängige Missverständnisse rund um die Hufrehe aufklären – nach bestem Wissen & Gewissen – pro Pferd.

Wenn du dich zum Thema Hufrehe weiterbilden möchtest, schau dich mal bei unseren Weiterbildungsangeboten um.


Ein Missverständnis, dem wir sehr häufig begegnen, ist die Annahme, dass man mit langsamem Anweiden oder auch kurzer Weidezeit eine Hufrehe verhindern kann. Das Problem, das diesem Missverständnis zugrunde liegt, ist die fehlende Unterscheidung der Ursache einer Hufrehe. Eine Hufrehe kann nämlich ein Symptom verschiedener Krankheiten sein. Also eine Hufrehe, die z. B. durch ein massenhaftes Absterben der Darmbakterien entsteht, wie auch in den Fruktanexperimenten von Pollitt, kann ggf. durch langsame Futterumstellung verhindert werden. ABER die meisten Rehepferde leiden unter einer Stoffwechselstörung und die Hufrehe wird durch die endokrine Störung ausgelöst, also eine Insulinresistenz/EMS oder PPID. Bei diesen Pferden kann es durch die Aufnahme von Zucker oder Stärke zur übermäßigen Insulinausschüttung kommen und folglich zur Hufrehe. Das kann durch sämtliche Futtermittel passieren, nicht nur Gras, auch Obst, Müsli, Kräuter oder einfach Heu. Dabei kommt es auf den Inhalt an und nicht auf die Menge. Steigt der Blutzuckerspiegel stark an, folgt die Ausschüttung von Insulin, die Zellen werden resistent und es wird noch mehr Insulin ausgeschüttet. Also ein Heu mit zu viel Zucker kann ebenso eine Rehe auslösen wie Gras mit viel Zucker. Auch wenn es nur kleine Portionen sind. Daher muss die Fütterung bei gefährdeten Pferden und Ponies unbedingt angepasst werden. Das Risiko ist es nicht wert!


Da wir gerade mitten in der Heuernte stecken, ein passendes Missverständnis. Denn leider ist das gar nicht selten, dass Pferde bei reiner Heufütterung eine Hufrehe bekommen. Wir haben viele Beratungen zu Beginn des Jahres gehabt, bei denen auf Grund der Jahreszeit noch lange nicht an Wiese zu denken war, trotzdem gab es unzählige akute Rehepferde.Es sind auch wieder die Pferde mit den endokrinen Problemen, sprich EMS/IR und /oder PPID. Wenn sie nicht gut gemanaged sind, entgleist der Stoffwechsel. Egal ob der Zucker im Gras, im Heu, in der Möhre oder im gut gemeinten Zusatzfutter steckt, kann das einen Schub auslösen. Besonders in den letzten trockenen Jahren hatten wir vielerorts höhere Zuckerwerte im Heu, zum Teil bis zu 18 oder 20%. Dabei sollte der Wert insbesondere für empfindliche Pferde deutlich unter 10% liegen. Und erschwerend, welch Wortspiel, kommt dazu, dass die meisten Pferde im Winter nicht mehr abnehmen und das Gewicht stetig ansteigt. Also kein Wunder, dass die Situation eskaliert.

*Guck dein Pferd gut an, nimm dir Hilfsmittel wie Waage, Gewichtsband oder Body Condition Score dazu, um dein Auge für das Gewicht deines Pferdes zu schulen.
*Mach eine Heuanalyse. Dann weißt du, ob das Heu für dein Pferd geeignet ist.
*Rechne mal aus wie viel Zucker dein Pferd allein im Heu jeden Tag frisst.

Prävention ist sooo wichtig! Optimiere Haltung, Bewegung und Fütterung!


Was meinst du wie oft wir das schon gehört haben? Es kann auch gut sein, dass der Hals schon immer dick und fest war, dann hat man vielleicht bisher Glück gehabt. Und natürlich kann das Pferd noch dicker gewesen sein. Aber, wenn wir in dem Moment der Beratung ein erhöhtes Hufreherisiko sehen, z. B. wegen der Fettdepots, müssen wir solche Auffälligkeiten ansprechen. Auch wenn es unangenehm ist. Oft geht es ja auch ein paar Jahre gut. Die meisten Pferde bekommen nicht direkt eine Hufrehe, sondern zeigen erstmal andere Anzeichen einer Stoffwechselentgleisung. Das sind unter anderem die Fettdepots, fühliges Laufen oder Ringe an den Hufen. Mittlerweile wird vermutet, dass Pferde durch eine Insulinresistenz Übergewicht entwickeln können, nicht aber das Übergewicht zur Insulinresistenz führt. Das heißt in der Praxis, dass wenn ich ein Pferd mit auffälligen Fettdepots zum Beispiel am Hals sehe, die Insulinresistenz wahrscheinlich schon voll im Gange ist und die Hufrehe nicht mehr weit. Daher so wichtig: Warte nicht bis das Fass überläuft, sondern handel bevor die Rehe da ist. Du kannst dir und vor allem deinem Pferd so viel Leid ersparen!


Glücklicherweise ist es nicht so, dass ein Pferd, das schon mal Hufrehe hatte, auch für immer Probleme haben muss. Natürlich gibt es pathologische Veränderungen an den inneren Strukturen, die bleiben, aber in sehr vielen Rehefällen kann der Huf wieder komplett funktional und gesund werden. Aus unserer Erfahrung ist es dabei das Wichtigste die Ursache herauszufinden und diese zu behandeln. Das ist die Grundlage. Eine weitere sehr wichtige Sache ist es, den Hufen die Chance, Zeit und Möglichkeit zu geben wieder zu rehabilitieren. Es funktioniert nicht nur die Hufe zu bearbeiten und dann zu hoffen, es kommt kein Reheschub mehr. Es hilft auch nicht noch mehr zu bearbeiten, wenn man noch keinen Erfolg sieht. Und es funktioniert auch nicht den Huf in eine Form zu bearbeiten oder mit Sonderanfertigungen auszustatten, wenn man es nicht schafft, dass die inneren Strukturen sich wieder regenerieren. Wenn du da in einem Teufelskreis steckst, tritt einen Schritt zurück, hol dir Unterstützung, mach mal was anders. Es ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel, wenn das Pferd ‘nur’ einen Schub im Jahr hat. Wenn dein Pferd mehrfach Reheschübe hat, ist da noch ein Fehler im System. Den gilt es zu finden, damit ihr wieder ein schönes glückliches Leben führen könnt.


Also hier ist das Missverständnis vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Aber wir klären es ja nun auf. Wir sehen sehr viele Pferde mit deutlichem Übergewicht, Fettpolstern, Ringe an den Hufen und dann bekommen sie plötzlich eine “Belastungsrehe”. Da fragt man sich manchmal, ob der Pferdebesitzer vielleicht denkt, dass eine Belastungsrehe von zu viel Last durch das Übergewicht kommt. Das kommt sie natürlich nicht. Eine Belastungsrehe tritt meist auf, wenn eine starke Verletzung zur Überlastung einer anderen Gliedmaße führt. Die Durchblutung wird durch die Dauerlast stark gestört bis komplett abgeschnürt, folglich kann es sogar recht schnell zum Zelltod im Huf kommen. Das, was die fettleibigen Pferde in den meisten Fällen haben, ist eine endokrine Hufrehe durch eine Insulinresistenz. Die muss anders behandelt werden als eine Belastungsrehe! Und dann gibt es auch noch die Huflederhautentzündung. Die kann z. B. durch Überlastung bei der Umstellung auf Barhuf, zu kurz bearbeiteten oder zu stark genutzten Hufen kommen. Ist aber eher eine kurzfristigere Problematik. Wir mutmaßen, dass jeder Besitzer lieber eine Belastungsrehe hätte als eine Stoffwechselerkrankung, weil es einfach viel mehr Umstellung, Veränderung und Einsatz bräuchte. Aber nur, wenn man die richtige Ursache konsequent angeht, kann man weitere Schübe verhindern. Daher schau genau hin, wenn es darum geht, ob das Pferd eine “Belastungsrehe” hat. Es gibt da übrigens auch gute Möglichkeiten über eine Blutdiagnostik die Erkrankung festzustellen.


Gerade eine endokrine Hufrehe kommt meist schleichend. Jedes Pferd, das dauerhaft erhöhte Insulinwerte hat, hat bereits pathologische Veränderungen im Huf. Das heißt aber noch nicht, dass auch im Gangbild Auffälligkeiten sein müssen. Wenn nichts verändert wird, kommt dann die Phase wo die Pferde fühliger werden oder auch mal lahmen. Es wird eine Lederhautentzündung diagnostiziert und alle sind froh, dass es keine Rehe ist. Aber ist es das wirklich nicht? Wenn es dann zu einem offensichtlichen akuten Reheschub kommt, ist das Fass, das schon lange zu voll ist, einfach übergelaufen. Du kannst es früher merken. Die ersten Anzeichen sind am Körper zu sehen, an den Hufen, am vorsichtigen Laufen. Eine endokrine Hufrehe kommt selten plötzlich, sie kündigt sich über Jahre an. Wir müssen nur lernen besser hinzusehen, Anzeichen ernst zu nehmen und vor allem etwas verändern!


Es gibt viele Gründe warum ein Pferd fühlt laufen kann, daher ist es wichtig wirklich gut hinzusehen und genau zu differenzieren. Ein Pferd mit einer Stoffwechselerkrankung läuft auch meist erstmal “nur” fühlig, bevor dann der offensichtliche Hufreheschub kommt. Oft erzählen die Besitzer, dass die Pferde schon Jahre zuvor immer mal lahm oder fühlig waren. Wenn sich weitere Anzeichen einer Stoffwechselerkrankung zeigen, nimm es bitte ernst. Warte nicht den Notfall ab. Für uns ist eine Hufrehe nicht erst dann akut, wenn die Pferde sägebockartig dastehen und nicht mehr laufen wollen. Der Schaden entsteht oft schon einige Monate bis Jahre davor. Wir möchten dir genau diese Anzeichen zur frühen Erkenntnis erklären und euch helfen präventiv zu handeln. Für mehr gesunde & glückliche Pferde.


Immer wieder lesen wir den Ratschlag einem Rehepferd nichts außer Heu zu füttern. Aber wir haben noch kein Heu gesehen, dass wirklich den Nährstoffbedarf deckt, schon gar nicht von einem kranken Pferd. Um gesund zu werden, braucht dein Pferd eine optimale Versorgung. Das heißt eben genau das zufüttern, was in der Ration fehlt. Mehr macht genauso wenig Sinn wie weniger. Die beste Möglichkeit ist eine Heuanalyse als Grundlage zu nehmen und daraufhin ein Mineralfutter anzupassen. Bei der Analyse kannst du dann direkt sehen, ob das Heu generell vom Zuckerwert überhaupt geeignet ist. Alles weitere an Zusätzen, Kräutern und Pülverchen, empfehlen wir erstmal wegzulassen. Ein Organismus braucht zum Gesundwerden Nährstoffe und die in optimaler Menge und den richtigen Verhältnissen zueinander! Heu allein kann dies nicht erfüllen.


Kann ja keine Rehe sein, weil das Pferd nicht dick ist?! Leider ist das nicht so. Selbst Pferde mit Stoffwechselerkrankungen können schlank sein oder sogar richtig rippig. Viele haben trotzdem definierte Polster zum Beispiel am Mähnenkamm oder an der Kruppe, aber auch nicht alle. Je nachdem welche Erkrankung zu Grunde liegt und wie lange sie schon besteht, kann das eben auch zur Abmagerung führen. Daher ist eine gute Diagnostik der Ursache so wichtig! Über die verschiedenen Grunderkrankungen, die auch eine Hufrehe als Symptom haben, gibt’s ganz viele Infos auf der Hufrehe-Konferenz im Oktober. Wir möchten dir helfen, Dinge selber zu erkennen und im besten Fall präventiv handeln zu können. Bald ist es schon soweit!


Nach einem weiteren tollen Fortbildungstag bei der No Laminitis Conference der ECIR Group mit Referenten wie Pete Ramey, Paige Poss und Elaine Norton, die alle für ihre Themen brennen, sind wir wieder neu entfacht und freuen uns über den Input. Heute gab es einige Vorträge zum Thema Hufe lesen, Hufbearbeitung, Sektionen und pathologischen Veränderungen. Ein paar Take-Home-Messages:
*Manchmal ist der eine Knubbel auf der Sohle die einzige Stelle, die dick genug ist.
*Lerne von außen zu lesen wie die inneren Strukturen aussehen.
*Komfortables Laufen ist wichtiger als bestimmte Winkel oder Maße.
*Priorität: Die äußeren Strukturen sollten gut entwickelt sein, um die inneren zu schützen.
*Dynamische Betrachtung, statt statischer Betrachtung.
*Bearbeite nichts, was schon gut oder noch zu dünn ist. Lass die Struktur dreckig.
*Die Sohle muss dick sein oder geschützt werden.

Hufe sind einfach spannend und wir lieben es uns im HUFland aufzuhalten.


Immer wieder ein Thema: Hufrehe bekommt man über die Hufbearbeitung in den Griff. Das ist zwar nicht ganz falsch, aber irgendwie auch nicht richtig. Wir halten mal fest: Die Hufbearbeitung spielt eine entscheidende Rolle. Aber, und jetzt das große große Aber: Eine Hufrehe wird nicht durch eine Bearbeitung ausgelöst und kann auch nicht ausschließen darüber wieder weggehen unserer Meinung nach. Es gibt immer einen inneren Auslöser, den man diagnostizieren und behandeln muss.Die Hufbearbeitung kann einen Huf im schlechtesten Fall anfälliger für Schäden durch eine Hufrehe machen. Dr. Bowker und Pete Ramey haben dies nochmal auf der Fortbildung letztes Wochenende betont: Wenn man den Huf dabei stört ein gutes Fundament aufzubauen, sprich eine dicke Sohle, einen dicken Strahl, stabile Eckstreben und ein gutes Weichteilgewebe zu entwickeln, hat er im Falle einer pathologischen Veränderung der Hufbein-Wandverbindung eine schlechtere Ausgangssituation und viel mehr Folgeschäden. Die Hufbearbeitung kann also quasi schon von vorne herein zu einer schlechteren Prognose führen. Bearbeitet man zu viel führt das zu großen Schäden der inneren Strukturen. Bearbeitet man zu wenig, kann es auch zu Problemen führen, wenn die Pferde nicht genug auf schlauen Böden laufen. Gar nicht so einfach. Und denkt man, die Hufrehe kann man nur über die Bearbeitung in den Griff bekommen und vergisst die zugrunde liegende Ursache zu behandeln, kann man davon ausgehen, dass es immer wieder zu Rückfallen kommt. Also, ja, Hufbearbeitung ist wichtig, Behandlung der Ursache ist wichtiger, Kies kann die Bearbeitung oft besser als wir Menschen. Wir müssen lernen von außen zu erkennen wie es im Huf aussieht und zu wissen, was nicht bearbeitet werden darf & was bearbeitet werden muss, damit der Huf in der Reha nicht gestört wird. Bearbeitung durch Laufen auf Kieselsteinen ist aber immer noch am schönsten!


Hast du das auch schon mal gehört? Das Heu für ein Rehepferd sollte möglichst alt sein, damit nichts drin ist?Das ist fatal. Denn gerade ein kranker Organismus braucht unbedingt eine hochwertige und optimierte Nährstoffversorgung, um wieder gesund zu werden. Hinzu kommt, dass der Zuckergehalt leider nicht weniger wird im Laufe der Zeit, sich aber Schimmelpilze und Hefen vermehren können. Das ist bei langer Lagerung kaum zu vermeiden und natürlich eine zusätzliche Belastung für das Pferd. Also bitte qualitativ gutes Heu mit angepasster Mineralisierung füttern, damit dein Pferd eine Chance hat seinen Stoffwechsel in den Griff zu bekommen. Die wichtigsten Fortbildungen zum Thema Hufrehe haben wir bei der ECIR Group gemacht. Und dieses Wochenende ist es wieder so weit!! Endlich wieder weiterbilden. In diesem Jahr leider online und daher wegen der Zeitverschiebung eine Herausforderung mit viel Schlafmangel. Aber wir freuen uns riesig auf Referenten wie Dr. Kellon, Dr. Bowker, Pete Ramey, Paige Poss, Dr. Kathleen Gustafson und viele mehr.


Wieder ein bisschen provokativ, denn es gibt natürlich Rehefälle, die kompliziert, die nicht in den Griff zu bekommen sind und die ganze Krankheitsgeschichte ist immer emotional sehr anstrengend. Das, was so kompliziert ist, ist die Fülle an Informationen, Meinungen und Erfahrungen, die sich zum Teil auch noch widersprechen. Für den Laien undurchschaubar. Versuch es einfacher zu machen und weniger kompliziert. Du findest einen Leitfaden mit einfachen Tipps zum Thema Hufrehe auf unserer Internetseite. Dort kannst du dir einige Infos zur Vorgehensweise bei der Diagnostik und Behandlung durchlesen. Aber warum denken wir nun, dass es gar nicht so kompliziert sein muss? Die meisten Rehefälle haben eine Stoffwechselerkrankung als Ursache. Wenn du die durch eine gute Diagnostik herausgefunden hast, kannst du die Behandlung in vielen Fällen sehr erfolgreich umsetzen und zwar recht einfach. Klar erfordert es Einsatz, Geld, Zeit und die Bereitschaft zu lernen. Hat man aber die Basis verstanden, ist es einfach – HUF! Optimiere die Haltung und Untergründe, halte dich konsequent (!) an eine zuckerarme Ernährung mit ausbalancierter Mineralisierung und störe den Huf nicht in der Rehabilitationsphase. Wir können es selber oft nicht glauben, dass es so einfach sein kann, aber unsere wilden Ponies zeigen uns jeden Tag, dass es geht.